Naturkatastrophen seit Neujahr

Am 12. Januar 2010 wurde Haiti durch ein Erdbeben der Stärke 7 auf der Richterskala verwüstet. Die haitianische Regierung berichtet, dass bis zu 230.000 Menschen dabei starben, ungefähr 300.000 verletzt und 1.000.000 Menschen obdachlos wurden. Viele Länder reagierten auf Aufrufe zur humanitären Hilfe, indem sie Fonds einrichteten und Bergungstruppen sowie Ärzte-Teams schickten.
Am 27. Februar 2010 erschütterte ein dreiminütiges Erdbeben der Stärke 8,8 Chile. Das Beben wurde sogar noch in der Stadt Ica im Süden Perus gespürt. Präsidentin Michelle Bachelet rief den Katastrophenzustand aus und bestätigte den Tod von mindestens 723 Menschen. Viele mehr wurden als vermisst gemeldet. Seismologen schätzen, dass das Erdbeben so stark war, dass es die Länge des Tages um 1,26 Mikrosekunden verkürzt hat.
